Samstag, 7. Februar 2015

Glücklich und gesund ohne sich zu kasteien

Eigentlich weiß ich doch ganz genau was gesund ist, oder?! - Aber warum fühl ich mich dann einfach nicht so, bin ständig auf der Suche nach der nächsten Lebensveränderung - oder noch schlimmer: Warum verstecke ich meinen wunderbaren Charakter hinter der Angst, ich würde nicht in das Ideal der Welt passen?!

Sei es das Idealgewicht, die Hose die dir so charmant aus dem Schaufenster entgegen zu zwinkern versucht; sei es die Generalpredigt deines Hausarztes oder dein Kumpel der stolz seinen trainierten Wachbrettbauch zeigt.

In dieser Gesellschaft kann ein Mensch fast durchdrehen: Ständig wird versucht Menschen in Schubladen zu schieben. Uns Vorschriften zu machen. In allen Bereichen. Auch beim Thema Gesundheit - Aber du führst die Regie für dein Leben.

„Ich habe im Buch X / in der Zeitschrift Y gelesen …“ Wurdest du nicht schon zu oft von Mitmenschen belehrt, die meinten einfach besser zu wissen, was gut für dich ist. „Bei Frau Meyer hat es auch geklappt. Probier’s doch mal aus. Du siehst zur Zeit so unglücklich aus!“

Genau DU erfüllst mal wieder nicht das IDEAL!

Die vielen Diätratgeber lassen die Regalbretter der Bücherläden und Bibliotheken förmlich durchbrechen. Zu viel Gewicht für das Ideal an Regal. Ganz einfach Fett weg in 5 Minuten. Und als ob das Ganze nicht schon genug ist – Nein, es kommt noch dicker daher: Lebensberater in allen möglichen Ausführungen – die Wahrnehmung hat so viel zu tun, dass es schwer ist, die ganzen Tipps der „Allwissenden“ zu verarbeiten. Ein Glück!

Gefährliches Halbwissen paart sich mit gefälschten und falsch interpretierten Studien. Daraus entstehen neue, aufregende Diät-Trends. Wünschen sollte man sich da, die Regale würden unter der Last einbrechen, damit sie in den Tiefen der Keller im Schutt verschwinden.

Oder soll das der Sinn des Lebens sein? Du musst den Preis für ein gesundes und glückliches Leben zahlen: Lebensfreude besser erst mal aufgeben!
  • Montags in der Früh um 06:00 Uhr aufstehen 
  • und erst mal Nordic-Walking vor der Arbeit
  • dienstags beginnt der Tag natürlich mit einem zuckerreduzierten Müsli mit fettarmer Milch
  • gefolgt von ein paar Reiswaffeln als Mittagssnack
  • das Abendbrot gecancelt
  • mittwochs laut Plan im Restaurant mit Freunden einen Salat
  • und Donnerstag und Freitag sehen auch nicht besser aus
  • 3 Mal in der Woche darfst du dir auf dem Crosser (mit Freude versteht sich) im Fitnessstudio (mit Ausblick auf eine befahrene Straße) je nach Geschlecht die Waden oder den Po straff steppen, immer mit dem Blick auf die schon verbrannten Kcal
  • danach zum Yoga hetzen: endlich wohltuenden Entspannung?
  • Wochenende: Wenn du Glück hast sieht dein Vorschriftenkalender es hier vor, einen „Ausnahmetag“ zu machen, wenn nicht: Pech gehabt!
Alles für den Körper, strenge Regeln, kompletter Verzicht auf alles was Spaß macht. Nur kurz währt das Gefühl nach der Wochenkastei: „Ich habe etwas Gutes für meine Gesundheit getan!“ Dann schon wieder schlechtes Gewissen. Es war vielleicht doch nicht okay am Montag ein Eis mit der Freundin zu essen anstatt des im Plan vorgesehenen Gerichtes.

SCHLUSS DAMIT!

Wie wäre es denn einen guten Weg zu finden, eine einfache Antwort, die selbst die "Allwissensten" noch nicht gefunden haben. Eben keine Diätlektüre, die dich zu dem Glückspilz macht der du sein sollst.

Paleo, Vegan, Rohköstler, die Anti-Krebsdiät, für mich bitte nur Low-Carb und Ähhh… Nein, ich lebe Gluten-frei, ich werde schlank im Schlaf… - „Dein Ernst?“
Frag dich doch mal ganz banale Fragen, wie:
  • Was schmeckt dir eigentlich so richtig gut?
  • Wieso sollte Naschen und Schlemmen verboten sein? Macht es mich überhaupt einen Deut glücklicher oder gesünder wenn ich ständig verzichte?
  • Hab ich eigentlich schon mal versucht etwas selbst zu kochen? Macht mir das vielleicht sogar Spaß? 
  • Was ist eigentlich drin in meiner Nahrung? Brauche ich das alles wirklich um gesund und glücklich zu werden?
  • Was macht mir Spaß und wo kann ich mich auspowern oder entspannen?
  • Ist es nicht besser auf lange Zeit glücklich zu sein als nur kurzfristig?
Und die letzte und wichtigste Frage: Wie werde ich zum besten Ideal meiner Selbst?

Du hast es in der Hand - du kannst dein Wissen erweitern und musst nicht alles glauben, was andere dir auftischen möchten. Zum Ideal deiner Selbst schlägst du deinen Weg ein, der dir richtig erscheint und womit du dich wohlfühlst

Deshalb gründe ich derzeit menuskope. Mit einem innovativen Konzept möchte ich mit meinem Team Menschen helfen, sich gesund zu ernähren.